Spätburgunder

Die Diva unter den roten Rebsorten, ist vornehmlich in den kühleren Regionen Europas verbreitet, so auch in Deutschland. Die auch als pinot noir, pinot nero, Schwarz- oder Blauburgunder bezeichnete Rebe gilt als eine der edelsten roten Weinreben überhaupt. Sehr anspruchsvoll an Klima, Boden und Pflege schätzen Kenner die Spätburgunderweine wegen ihres hochqualitativen Geschmacks und den feinen Aromen. Wahrscheinlich bereits von den Römern im französichen Burgund angebaut, verbreitete sich der Spätburgunder im Laufe der Jahrhunderte über ganz Europa und die Welt bis nach Kalifornien, Kanada oder Australien.

In Würzburg und Franken schätzt man den Spätburgunder ebenfalls. Mittlerweile entstehen hier Spitzenqualitäten, die keinen internationalen Vergleich scheuen müssen. Der Wein ist gekennzeichnet durch eine feine Säure und geringen Gerbstoffgehalt. Die Aromen reichen von Bittermandel, Erdbeere, Kirsche, Brombeere, schwarzer Johannisbeere bis hin zu Tabak. Der Spätburgunder ist der Ideale Essensbegleiter zu kräftigen Wildgerichten und Braten. Als eine der drei Grundreben für die Champagnerherstellung findet der Spätburgunder mittlerweile regen Einsatz in Würzburger Winzersekten, zu deren Herstellung er weiß gekeltert wird.

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